Indopazifische Weißband-Putzergarnelen sind die am häufigsten zum Zweck der Haltung im Seewasseraquarium importierten Garnelen. Sie sind gut haltbar, friedlich und schädigen keine anderen wirbellosen Tiere. Bei der Eingewöhnung müssen sie sehr sorgfältig an das Aquarienwasser gewöhnt werden, da sie sonst einen osmotischen Schock erleiden und daran sterben können. Im Aquarium werden sie etwa zwei Jahre alt. Sie sind auch schon in Gefangenschaft gezüchtet worden.



Im Aquarium werden Posthorn=schnecken schon lange nicht mehr als Plage angesehen, sondern als schöne, bewusst eingesetzte Gäste. Sie sind  anspruchslos und lassen sich schon in Nanoaquarien  ab 15 bis 20 Liter halten. Auch im Gesellschafts- oder Garnelenaquarium sind sie nützliche Helfer, sie kümmern sich neben Algen auch um Futterreste, Aas und abgestorbene Pflanzenteile. 

Hohe Segelflosser haben keine Bedeutung als Speisefische. Als Aquarienfische sind Hohe Segelflosser aber nicht nur sehr begehrt, sondern auch mit vielen fast schon mythischen Attributen verklärt. Das beginnt schon mit dem Datum des Erstimports für die Aquaristik, für das, beginnend mit 1911, mehrere Jahreszahlen angegeben werden. Sehr wahrscheinlich brachte der Aquarienfischhändler Heiko Bleher die ersten Hohen Segelflosser 1972 nach Europa. Nur wenigen Liebhabern gelingt seither die Zucht. Wie viele tropische Süßwasserfische aus sehr warmen, sauren und nährstoffarmen Gewässern sind Hohe Segelflosser ein interessantes Arbeitsfeld der Parasitologie.

Aufgrund ihrer hervorstechenden, für Fische außergewöhnlichen Gestalt, die sie nur mit Flossenblättern (Monodactylidae) und juvenilen Fledermausfischen (Ephippidae) teilen, sind Fotos und grafische Darstellungen von Segelflossern immer wieder Motive der Kunst und Werbung.(Quelle, Wikipedia)